BDIU

Inkasso heißt Verantwortung.

Als Partner der Wirtschaft realisieren die Mitgliedsfirmen des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) zahlungsgestörte Forderungen im außergerichtlichen Inkasso. Sie bieten ihren Auftraggebern umfangreiche Beratungsleistungen, die den weiteren positiven Geschäftskontakt mit dem jeweiligen Schuldner sicherstellen sollen. Als erfahrene Dienstleister im Forderungsmanagement helfen sie Unternehmen, ihre Liquidität zu sichern und so im Wettbewerb zu bestehen.

Seit 1956 vertritt der BDIU die Interessen der Inkassowirtschaft gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik. Heute gehören dem Verband 560 Unternehmen an. Sie vertreten die Interessen von mehr als 500.000 Gläubigern aus allen Wirtschaftsbereichen. Insgesamt führen BDIU-Mitgliedsunternehmen rund 5 Milliarden Euro an Geldern pro Jahr dem Wirtschaftskreislauf wieder zurück. Im außergerichtlichen Inkasso führen sie rund 80 Prozent der ihnen beauftragten Forderungen einer Klärung zu und tragen so in erheblichem Maß zur Entlastung der Justiz bei.

Der BDIU ist der größte Verband von Forderungsmanagementdienstleistern in Europa und der zweitgrößte weltweit. Durch seine Mitgliedschaft im europäischen Dachverband FENCA und die Kooperation mit dem US-Partnerverband ACA International sind die BDIU-Mitglieder in ein weltweites Netzwerk von mehreren Tausend Unternehmen der Branche eingebunden.

Der BDIU auf Twitter

Die aktuelle INKASSOWIRTSCHAFT liefert Tipps und Tricks zum Schutz vor Spam und Internetbetrug sowieso zum Umgang mit falschen Inkassoschreiben.

Glosse: Gnadenlos einseitig – Replik auf einen Artikel in der »Welt«

Berlin, 8. Dezember 2014 – „So gnadenlos sind die neuen Methoden beim Inkasso“, heißt es heute in einem auf „Welt online“ verbreiteten Artikel. „Gnadenlos" ist an diesem Artikel wirklich so einiges. Vor allem ist er gnadenlos einseitig und schlecht recherchiert. [mehr]

Inkassoumfrage: Zahlungsverhalten aktuell noch gut, aber schwächt sich nächstes Jahr ab – Zwei von drei Inkassounternehmen von Insolvenzanfechtungen betroffen – BDIU warnt: Brüsseler Datenschutzgesetz macht es Gläubigern schwerer, an ihr Geld zu kommen

Berlin, 2. Dezember 2014 – Im Gefolge der Konjunkturabschwächung droht Gläubigern neues Ungemach. Der Rückgang bei den Unternehmensinsolvenzen setzt sich 2015 nicht mehr fort. Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) prognostiziert – wie in diesem Jahr – rund 24.500 Firmenpleiten (2013: 25.995). Zudem wird sich das Zahlungsverhalten 2015 wieder verschlechtern. 42 Prozent der Inkassounternehmen erwarten das in ihrer aktuellen Umfrage. Vor allem ältere Verbraucher über 65 Jahre werden dann schlechter bezahlen (72 Prozent der Inkassounternehmen erwarten das). Aktuell leiden viele Unternehmen unter Anfechtungen durch Insolvenzverwalter, die Gelder zurückfordern, die ihnen teilweise schon vor zehn Jahren bezahlt wurden. 69 Prozent der Inkassounternehmen sind von solchen Anfechtungen betroffen. Der BDIU mahnt dringend eine Insolvenzrechtsreform an, die die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag in Aussicht gestellt hatte. Gleichzeitig fordert die Branche Korrekturen bei einer europäischen Datenschutzreform. Laut Vorschlägen aus Brüssel müssten Gläubiger in Deutschland ihre Schuldner bald um Erlaubnis fragen, ob sie deren Daten Inkassounternehmen übergeben dürfen. „Das ist absolut lebensfremd und eine Gefahr für den Wirtschaftskreislauf“, kritisiert BDIU-Präsident Wolfgang Spitz. Inkassounternehmen führen pro Jahr 5 Milliarden Euro an offenen Forderungen Gläubigern wieder zurück. [mehr]

Update: Vorsicht bei Mahnungen einer „Europa Inkasso GmbH“ aus Berlin – Bundesnetzagentur warnt

Berlin, 21. November 2014 – Eine angebliche „Europa Inkasso GmbH“ sorgt derzeit für Unruhe bei Verbrauchern. Sie verschickt offenbar in ganz Deutschland Mahnungen. In den Mahnungen wird häufig behauptet, die Betroffenen hätten einen sogenannten Anrufblocker bestellt. Andere Briefe kündigen die baldige Durchführung einer Zwangsvollstreckung an. Angehängte Überweisungsträger verweisen auf ein Konto in Bulgarien. Inzwischen warnt auch die Bundesnetzagentur. [mehr]

Erweiterte Regeln für Inkassoschreiben treten zum 1. November in Kraft

Berlin, 31. Oktober 2014 – Rund 20 Millionen außergerichtliche Mahnschreiben verschicken Inkassounternehmen jedes Jahr. Über 5 Milliarden Euro an ausstehenden Zahlungen führen sie so ihren gut 500.000 Auftraggebern zurück, darunter Handelsunternehmen, das Handwerk, Finanzdienstleister und die öffentliche Hand.  [mehr]

Immer Ärger mit dem Spam – so schützen sich Unternehmen und Verbraucher vor falschen Inkassoschreiben

Berlin, 13. Oktober 2014 – Pro Sekunde werden 3,7 Millionen E-Mails auf der Welt verschickt. Drei Viertel davon sind Spam. Jeder zweite Internetnutzer in Deutschland war im vergangenen Jahr in der einen oder anderen Form von Cyberkriminalität betroffen. [mehr]

BDIU schließt erfolgreiche Leonardo-Partnerschaft ab

Berlin, 17. September 2014 – Die nationalen Inkassoverbände aus Deutschland (BDIU), Großbritannien (CSA), Österreich (IVÖ) und Polen (PZW) haben jetzt gemeinsam mit der Deutschen Inkasso Akademie ein EU-Projekt abgeschlossen, bei dem es um die Erstellung von inkassorelevanten Weiterbildungsangeboten zum Datenschutz in Europa geht. [mehr]

Inkassounternehmen warnen vor nachlassender Konjunktur

Berlin, 14. August 2014 – Angesichts des Rückgangs des Bruttoinlandsprodukts und zunehmenden Anzeichen für eine Eintrübung der Konjunktur appellieren die Inkassounternehmen an die Wirtschaft, ihr Forderungsmanagement zu optimieren. „Durch eine schrumpfende Wirtschaft wird sich auch die Zahlungsmoral verschlechtern“, so BDIU-Präsident Wolfgang Spitz. „Zahlungsausfälle wiederum können Firmen selbst in Liquiditätsschwierigkeiten bringen - was in der Folge mehr Insolvenzen und Jobverluste bedeutet.“ [mehr]

FENCA-Newsletter mit Nachrichten aus Polen, Großbritannien und Brüssel

Berlin, 1. August 2014 – Der polnische Inkassoverband PZW hat im Juni einen sehr erfolgreichen Jahreskongress durchgeführt und dabei die Weichen für die weitere Verbandsarbeit im kommenden Jahr gestellt. Im aktuellen FENCA-Newsletter lesen Sie dazu einen Bericht. [mehr]

Ein Appell für mehr Eigenverantwortung: Prof. Papier zu Verbraucherschutz und Rechtspolitik

Berlin, 29. Juli 2014 – In der aktuellen Ausgabe des Magazins „Die Inkassowirtschaft“ lesen Sie, wie der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Professor Dr. Hans-Jürgen Papier, das Spannungsfeld von Rechtspolitik, Gesetzgebung und Verbraucherschutz bewertet.  [mehr]

„Datenschutz ist eine Chance für die Unternehmen“ – Der Vorstand der Stiftung Datenschutz im Gespräch mit der „Inkassowirtschaft“

Berlin, 6. Juni 2014 – Frederick Richter ist Vorstand der Stiftung Datenschutz. Im Gespräch mit der „Inkassowirtschaft“ erklärt er, warum ein besserer Schutz der Privatsphäre von Verbrauchern eine große Chance für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen bietet.  [mehr]

 

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