BDIUPresse / Umfrage 1. Halbjahr 2014

Zahlungsverhalten wird immer besser – Schnellere Verbraucherinsolvenz mit fataler Signalwirkung – Gesetz gegen Zahlungsverzug benachteiligt Gläubiger – Aktuelle Umfrage des Inkassoverbands

Berlin, 27. Mai 2014 - Die gute Konjunktur hebt die Zahlungsmoral. Das vierte Jahr in Folge berichten die Inkassounternehmen, dass Rechnungen jetzt genauso gut oder sogar besser als im Vorjahr beglichen werden. Sie warnen allerdings vor den Folgen des neuen Verbraucherinsolvenzrechts zum 1. Juli. „Durch die Halbierung der Restschuldbefreiungszeit werden Schuldner dazu verleitet, mehr Schulden aufzunehmen“, sagt BDIU-Präsident Wolfgang Spitz. Für das nächste Jahr sei mit einem Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf bis zu 100.000 zu rechnen. Nachbessern müsse die Bundesregierung zudem beim Gesetz zur Zahlungsmoral im Geschäftsverkehr. Eine Vorschrift zur Pauschalanrechnung von Verzugsschäden könnte zur Folge haben, dass Gläubiger künftig weniger Geld erstattet bekommen. „Das wäre das Gegenteil dessen, was mit diesem Gesetz eigentlich erreicht werden soll“, kritisiert Spitz.

Inkasso-Umfrage (Zusammenfassung): Zahlungsverhalten besser, aber mehr neue Schulden für Konsum – Schnellere Verbraucherinsolvenz mit fataler Signalwirkung – Gesetz gegen Zahlungsverzug benachteiligt Gläubiger

Berlin, 27. Mai 2014 – Die Zahlungsmoral von Unternehmen und Verbrauchern wird immer besser. In ihrer Halbjahresumfrage berichten 77 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen jetzt genauso gut oder besser als vor sechs Monaten bezahlt werden. [mehr]

Inkasso-Umfrage (ausführlich): Zahlungsverhalten in der Wirtschaft besser, gleichzeitig aber mehr neue Schulden für den Konsum – BDIU: Schnellere Verbraucherinsolvenz gibt falsche Anreize – Bundesregierung soll Gesetz gegen Zahlungsverzug nachbessern

Berlin, 27. Mai 2014 – Die gute Konjunktur hebt die Zahlungsmoral. Das vierte Jahr in Folge berichten die Inkassounternehmen in ihrer Umfrage, dass Rechnungen jetzt genauso gut oder sogar besser als im Vorjahr beglichen werden. Gleichzeitig aber warnen die Inkassounternehmen vor den Folgen der Reform des Verbraucherinsolvenzrechts zum 1. Juli. „Durch die Halbierung der Restschuldbefreiungszeit werden Gläubiger benachteiligt und unredliche Schuldner dazu verleitet, mehr Schulden aufzunehmen“, warnt BDIU-Präsident Wolfgang Spitz. Für das nächste Jahr sei mit einem Anstieg der Verbraucherinsolvenzen auf bis zu 100.000 zu rechnen. Nachbessern müsse die Bundesregierung zudem beim Gesetz zur Verbesserung der Zahlungsmoral im Geschäftsverkehr. Eine Vorschrift zur Pauschalanrechnung von Verzugsschäden könnte zur Folge haben, dass Gläubiger künftig weniger Geld erstattet bekommen. „Das wäre das Gegenteil dessen, was mit diesem Gesetz eigentlich erreicht werden soll“, kritisiert Spitz. [mehr]